Spielbericht über ein normales Trainingsspiel

Am Donnerstag, 08.10. 2015 kam es zum Ende des Trainings der Aktiven zu einer Doppelbegegnung, über die es sich wieder lohnt, einen Bericht zu verfassen. Zum einen aus dem Grund, weil ich gerne Berichte schreibe, um so die Homepage etwas lebendiger zu halten und als zweiten Grund führe ich an, dass ich dieses Doppel an der Seite von Dirk Lasotta spielen durfte und gewonnen habe. Schon hier stellt sich dem aufmerksamen Betrachter die Frage, wieso ich an Dirks Seite und nicht umgekehrt! Ja, das ist richtig – Dirk hatte zuvor bereits ein Doppel schändlich verloren - als ich gemeinsam mit Thorsten Sangs der anderen Seite Dirk und Klaus Schwitzgebel deutlich die Grenzen aufzeigte. Die Verlierer schenkten nach dem ersten Satz. Es ist nicht leicht, gegen einen Spieler der 5. Mannschaft, der praktisch nie zum Einsatz kommt, zu verlieren. Seis drum. Danach kam das, weshalb es sich lohnt in Training zu kommen, weshalb es so Spaß macht, Berichte zu schreiben.

Tommy Krenn hatte eigens zu diesem Training eine Arbeitskollegin eingeladen und den ganzen Abend mit ihr trainiert. Mein persönlicher Eindruck von der Spielerin war, „die spielt aber gut!“ Ihrer Aussage zu Folge spielte sie bis zu ihrem beruflichen Wechsel in Saarland in der Bezirksliga irgendwo in Preußen.

Draußen war es schon dunkel, viele Platten waren schon abgebaut, da Monika an diesem Abende im Kreise der TTZ-Familie auf ihren 65. Geburtstag anstoßen wollte, als Tommy mit seiner Kollegin einen Doppelgegner suchte. Thorsten als Sieger des Vordoppels an meiner Seite, wollte lieber schnell was trinken und essen. So musste ich mir einen neuen Doppelpartner suchen – der war schnell gefunden in Dirk Lasotta. Ich sah mich in der Pflicht, Aufbauarbeit zu leisten, da Dirk nicht als Verlierer eines Doppels aus der Halle schleichen sollte. Dirk und ich (Brett 27. aus der 5. Mannschaft !!!) nahmen die Herausforderung an, der Kollegin von Tommy zu zeigen, was es heißt, willkommen im TTZ zu sein.

Nach zwei Bällen zum Einspielen – uns genügten sie – ohne Vorgreifen zu wollen, Tommy offensichtlich nicht. Um klar zu sagen, dass die Partie nicht einseitig war, ging der erste Satz in die Verlängerung. Hier siegten Dirk und ich zu unserer eigenen Überraschung mit 12:10. Hier merke man bereits beim Satzball die Angst des Gegners vorm Spielbericht. Ich drohte Tommy mit Spielbericht, sollten wir – geplant waren zwei Gewinnsätze und Dirk glaubte noch immer nicht an einen Sieg – gewinnen. Die Aussicht war nicht schlecht nach dem ersten siegreichen Satz.

Wie im gesamten Spiel versuchte Dirk den Ball zu halten, ich machte die Punkte, und dies in einer Selbstverständlichkeit, als würde ich seit 10 Jahren in der Bezirksliga dem Spiel mit der Zelluloidkugel nachgehen. Um es kurz zu machen, Dirk und ich wollen nie mehr gemeinsam zum Training erscheinen, da die Wahrscheinlichkeit besteht, dass wir die Revanche nicht gewinnen werden. Diese Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch. Wir hatten jedenfalls auch den zweiten Satz gewonnen, dieses Mal mit 11:9.

Wir danken dem Verliererpaar für das faire Spiel, und wie sie Größe in der Niederlage gezeigt haben. Uns wurde Respekt gezollt mit der Aussage, was wir denn vor dem Spiel genommen hätten.

Mein Kommentar dazu: Klasse setzt sich durch

 

Danke JE

Saisonabschluss, Grillfest 21 Juni 2015

Hallo zusammen,

erstmal ein großes Lob an Tommy und alle Helfer für die schöne Veranstaltung!!!

Auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte, war es sehr geselliger Nachmittag.

Klaus Schwitzgebel bat mich noch um die Veröffentlichung des Boule-Ergebnisses, schließlich wird er nicht alle Tage Zweiter (weit vor dem Favoritendoppel Säckli/Tante Käthe).

Im Finale scheiterte er dann mit Thorsten auch nur aufgrund starker Platzunebenheiten, zu glatten und zu leichten Kugeln und partiell-stürmischen Böen am souveränen Turniersieger Josh „die Kugel“ Niebergall und ähm.. achja mir J

Es ist in naher Zukunft das Rückspiel im Fußball gegen unsere Freunde vom Tennisclub Kirkel angedacht. Dieses wird leider aufgrund der Zeitknappheit zum kommenden Wochenende nicht am Sportfest sondern an einem separaten Termin stattfinden.

Angedacht sind Mittwoch, der 1. Juli oder Donnerstag der 9. Juli oder eventuell auch erst ein Termin in den Sommerferien – Beginn 18.30 Uhr mit gemütlichen Ausklang im Sportheim/Caravanplatz/Tennisheim.

Bitte teilt mir mit, wenn ihr dabei seid und gebt mir auch Bescheid, ob einer der beiden ersten Termine klappen würde.

Bis dahin, viele Grüße

Michael

Neues aus dem Trainingsbetrieb (Vorbereitung auf die Saison 2015-16

Dies ist aber nicht der Grund, warum ich mich als inoffizielle Stimme der Homepage des TTZ an Euch wende. Gestern hat sich im Training der Aktiven dramatisches abgespielt. Unglaublich und nicht fassbar, was – um die Geschichte kurz zu machen – sich hier ereignet und zugetragen hat. Um ehrlich zu sein, es ist eigentlich nicht in Worte zu fassen.

Nein – dramatisch – ist vielleicht nicht das richtige Wort – eher sensationell !

An der Platte – in der rechten Ecke – Thorsten Sangs, seines Zeichens Ersatzspieler der 2. Mannschaft und Jens Edig, seine Wenigkeit Ersatzspieler der 5. Mannschaft und - in der linken Ecke – Wolfgang Groß, Brett 1 der 2. Mannschaft und Rolf Schneider, auch nicht von schlechten Eltern. Thorsten entschied sich vor dem Spiel für Jens als Mitspieler, da dieser vor der Begegnung verlauten ließ, wer gegen ihn spiele, wird verlieren. Wolfgang und Rolf nahmen dies zum Anlass, nach einem 8:5 Rückstand, den ersten Satz doch noch mit 11:9 zu gewinnen. Der 2. Satz ging ebenso souverän an die beiden „Alten“. Für den 3. Satz versprachen Jens und Thorsten, „Ernst“ zu machen. Und … tatsächlich, alea iacta est, die Würfel sind gefallen – und zwar in die richtige Richtung der Nachwuchsspieler des TTZ. Jens und Thorsten gewannen tatsächlich den 3. Satz – zwar knapp – aber nicht unverdient in der Verlängerung. Jetzt hatten sie „Blut geleckt“. Auch der 4. Satz ging, wieder knapp an die beiden jungen und dynamischen Spieler. Die gute körperliche und geistige Verfassung, die beide auszeichnete – zumindest an diesem Abend – ging ihren Gegner völlig ab. Der 5. und entscheidende Satz ging deutlich (11:5) an das junge, sympathische Doppel, das in ihrem Erfolg doch sehr bescheiden blieb.

Dieser Kurzbericht ist auch für die Homepage geeignet – ist wird niemand persönlich diffamiert oder beleidigt. Nur 2 herausragende Persönlichkeiten der Altstadt-Kirkeler Tischtennissport werden auf einen kleinen, bescheiden Thron gehoben. Und wie? Zu Recht !!!   J.E.

 

Mitgliederversammlung

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Mitgliederversammlung 2015 TTZ Altstadt-
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Doppelsieger gegen Doppelsiegerbesieger

Am 05.03.2015 kam es zum Show-Down im inzwischen legendären Doppelduell zwischen Armin Jung-Ertz und Klaus Schwitzgebel gegen Kai Blasius und Jens Edig. Das Spiel selbst war eigentlich nicht so wichtig, wichtiger war hier das, was danach kam. Kai und Jens schenkten die Partie ab, damit sie schnell zu Tisch kamen. Schon nach dem ersten Satz, versuchten beide, ihre Gegner aus dem Konzept zu bringen, um in gleichen Trikots aufzulaufen, den Doppelsiegertrikots. Sie verloren das erste Spiel deutlich gegen zwei hochmotivierte Gegner, bei denen in erster Linie Armin sich auszeichnete, indem er seine stärkste Waffe – der armsche geschleuderte TopSpin – immer wieder gekonnt einsetzte.  Klaus gab nach dem Spiel zu Protokoll, er wollte im Spiel nur den Ball halten und Kai und Jens die Fehler machen lassen – ist ihm gut gelungen. Jens stand in dem Spiel neben sich und Kai neben Jens, ging also gar nichts. Vielleicht war das auch der Tatsache geschuldet, dass sich beide nicht auf das Spiel konzentrieren konnten, da Kai sich eine kleine Spitze ausgedacht hatte, in die er Jens vor der Partie eingeweiht hatte. Nach dem ersten Sieg von Armin und Klaus – der wurde von Jens und Kai so einkalkuliert – wurden den Siegern die eigens in einem technisch hochwertigen Verfahren (Bügeleisen) hergestellte „Doppelsiegerbesieger“-Trikots überreicht, in Anlehnung an ein legendäres Fußballspiel (St. Pauli – FC Bayern „Weltpokalsiegerbesieger“).

Das direkte Rematch sah zunächst genauso aus, wie das erste Spiel. Nach kurzem Aufbäumen im 3. Satz, legten Armin und Klaus wieder wie gewohnt los und ließen Kai und Jens wissen, dass diese sich besser auf Dinge konzentrieren sollten, die sie können. Danke für das Spiel und die Lehrstunde, Mund abputzen und weiter.

Apropos Mund abputzen – alle Aktiven waren danach eingeladen, das Siegerbier zu trinken. Zudem wurde warmer Fleischkäse, Gurken und Brötchen, sowie Wein gereicht. Leider waren nicht so viele Spieler wie erwartet da, die haben was verpasst. Geplant haben wir, dass dieses Spiel nicht das letzte Spiel sein wird, das nach dem Modus ausgetragen wurde. Wir werden uns einen Modus für ein Doppelturnier ausdenken, der jedem gerecht wird und wo sich jeder einen Doppelpartner aussuchen kann, das über die ganze Saison laufen soll. Ihr werdet alle rechtzeitig informiert.   J.E.